speak low reviews

 
2017
2016
Vorschau von „Lucia Cadotsch- Speak Low review – edgy, compejazzwise-speak-low-at-vortex-londonlucia-cadotsch_tagesspiegel-kopie-2

Tages Anzeiger 30:05:2016Jazz Podium 3.2016 Album ReviewJazz n More 5.2016TIP Berlin 4.2016 Lucia CadotschWeser Kurier Konzert Review 12.11.2016Mittelbayrische 05.03.2016DER BUND -Zauber ohne Zuckerguss - - derbund.ch KopieJazz Podium 3.2016 Seite 01 KopieJazz Podium 3.2016 Seite 02 KopieLauschangriff - silberhornmagazins Webseite! Kopie JAPAN Jazz Life 3.2 KopieNordische Musik - Lucia CadotschKulturtipp 5I16 - Nina SalisConcerto 1.2016 copy2Jazzthing online „Lucia Cadotsch. Kunst der Beschränkung – Jazz thing & Blue Rhythm“online KopieZitty Dezember 2015 - Victoriah SzirmaiKulturnews 3.2016Westzeit 3.2016 AusschnittJazzthetik 3.2016Printzip 4.2016Deldorado 3.2016Jazz Thing April -Mai 2016

LUCIA CADOTSCH SPEAK LOW 8-1-2016| salt peanuts* Kopie


„So ingenious is the way vocalist Lucia Cadotsch reimagines the canon of standards that the songs feel fully in the here and now. (…) Such is the spell that Cadotsch, Sandsjö and Eldh cast on these albums that it can make one feel that this is the only way age-old standards should be approached: not slavishly but fearlessly, with an unfettered imagination approaching that of the songs’ originators.“

DOWNBEAT 5 Stars – Bradley Bamberger

„Edgy, compelling refits of famous songs –
Remember the name Lucia Cadotsch – you’re going to be hearing a lot of it. Cadotsch is a young, Zurich-born vocalist who possesses a classical clarity, a folk singer’s simplicity, and an appetite for performing very famous songs (Moon River, Don’t Explain, Strange Fruit) in the company of two edgy free-jazz instrumentalists, who flank her sedate progress with split-note sax sounds and spiky basslines and percussive strumming. That might sound like a merciless deconstruction of fine songs, but in this compelling trio’s hands the process is remarkably melodious and illuminating.(…) It’s all eerily beautiful.“

THE GUARDIAN, 5 stars, John Fordham

„…urban, von analoger Direktheit und geradezu maßlos in seiner Freiheit des Klangs und der Interpretation. Hinter dieser Musik steht nicht nur ein Sound, den man so noch nicht gehört hat, sondern eine musikalische Haltung, vor deren Klarheit und Kompromisslosigkeit man sich spontan verbeugen möchte. Ich habe lange nichts derart Beeindruckendes mehr gehört.“
Volker Doberstein, JAZZPODIUM 03/16

„Kollossal.“
JAZZTHING

„Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der in Berlin lebenden Schweizer Sängerin Lucia Cadotsch, die sich bewusst von einer nivellierenden Evergreen-Routine lösen und den Songs in ihren ganz speziellen Eigenheiten – vor allem auch in der Umsetzung der Texte – gestalterisch gerecht werden will. Das gelang ihr zum Beispiel glänzend in „Strange Fruit“, der 1939 von Billie Holiday in die Welt gehobene Anklage der Lynch-Morde an schwarzen Nordamerikanern. Das Stück interpretierte sie mit ihren Begleitern in der gebührenden atmosphärischen Dichte, wozu der währen des ganzen Stücks per Zirkularatmung durchgehaltene Tonstrom des Tenorsaxophonisten Otis Sandsjö viel beitrug.“
FAZ, Ulrich Olshausen, 12.01.2017 über Jazzfestival Münster

„Swiss vocalist Lucia Cadotsch serves subtle sentiment at The Vortex. The band led by the young Swiss vocalist Lucia Cadotsch, featuring double-bassist Petter Eldh and tenor saxophonist Otis Sandsjo, gives an object lesson in focus and forensic detail in its arrangements, playing on the delicious paradox that the art of improvisation, so generative of freedom, can actually be at its most liberating when it is placed under careful, constructive constraints.
Cadotsch, whose working relationship with Eldh goes back to the band Schneeweiss & Rosenrot, has a pleasingly spare, sober approach to singing in which the absence of vibrato is matched by a lack of excessive phrasal ornamentation that in no way reduces the emotional charge of her performance. On a repertoire of astutely chosen standards that require strength of character as well as attention to detail she fares very well, above all with the Billie Holiday-owned anthems that are ‚Strange Fruit‘, ‚Don’t Explain‘ and ‚Gloomy Sunday‘.“

JAZZWISE, Kevin Le Gendre, 11.11.2016

„Grosses Wagnis. Echtes Erstaunen stellt sich beim Musikgenuss selten genug ein. Umso nachhaltiger beeindruckt das Berliner Trio von Lucia Cadotsch mit dem Debütalbum „Speak Low“: hier erklingt schlicht ein musikalisches Wunder, das bei jedem Hören erneut beglückt und fassungslos macht. Die Schweizer Sängerin, der schwedische Tenorsaxofonist Otis Sandsjö und sein Landsmann am Kontrabass, Petter Eldh, sind eines der größten Wagnisse eingegangen, die es im Jazz gibt: sie haben Standards eingespielt, die sonst viele MusikerInnen meiden, weil unzählige frühere Versionen und die Erwartungshaltung des Publikums jede eigene Interpretation im Keim zu ersticken drohen. Alle Songs haben die Drei gemeinsam arrangiert, ihre Stimmen sind einander absolut ebenbürtig und wahlverwandt. Jeder Ton atmet ihren intuitiven Sinn für die melodische, rhythmische, und atmosphärische Substanz der Lieder über Hoffnung, Schmerz und Vergänglichkeit, Cadotsch singt sie zwingend direkt und seelenruhig zugleich. Eldh, derzeit einer der gefragtesten Bassisten Europas, greift kraftvoll in die Saiten, im Austausch mit Gesang und Saxofon balanciert er Melodien und perkussive Qualitäten seines Instruments aus. Das Spiel von Sandsjö pulsiert durch raue und repetitive Tonkaskaden, die unmittelbar berühren. Lucia Cadotsch hätte den Sängerinnen Billie Holiday und Nina Simone kein größeres Kompliment machen können, als deren Standards im Trio neu zu erfinden. Ein seltener Glücksfall, dass alle drei jetzt in Berlin auf der Bühne stehen.“ Franziska Buhre, TIP Berlin, 7.4.2016

„Am Jazzfestival Schaffhausen setzte das Trio der Zürcher Sängerin Lucia Cadotsch alte Standards auf begeisternd zeitgemässe Art um:
Sie ist alles, nur keine Glamjazzerin. Sie sucht vielmehr das Karge. Wischt von den Stücken, die sie singt gleichsam den Lippenstift ab. Frisch und ungewohnt, singt Lucia Cadotsch in einem radikalen instrumentalen Setting: Petter Eldh am Kontrabass und Otis Sandsjö am Tenorsaxophon bilden mit ihr zusammen ein Trio, das ohne Harmonieinstrument funktioniert. Asketisch erscheint die Musik. Wir wähnen uns fast in einem Theaterstück von Samuel Beckett, vielleicht in dessen „Warten auf Godot“ mit einer Szenerie nur aus Landstrasse und einem einzigen Baum. (…) Das Grandiose an der Kunst dieses Trios ist so nicht zuletzt, dass hier eine alte Songkultur völlig unverkrampft auf Avantgarde trifft. Beide Seiten gewinnen: Die alten Songs werden nicht denunziert, aber aus aller Verzopftheit herauskatapultiert in ein Jetzt.“
Tages Anzeiger (SCHWEIZ), 30.5.2016, Christoph Merki

„Mit diesem kernigen Klangkörper gelang es, Krusten von Tradition und Klischee aufzubrechen – und die Evergreens grünten wieder.“
NZZ, 30.5.2016, Ueli Bernays

„Lucia’s voice possesses for me the necessary subtlety and understatement to deliver such traditional jazz songs in our times. It is hard for me to imagine another contemporary vocalist with the ability to sing these tunes with such grace and controlled emotion.“
Hayden Chisholm, 2. November 2015

“In its best and most positive sense, Lucia can sing the shit out of any melody. She can phrase like a Grande Dame and she displays an experience and liberty with Time and the melody line which belie her age. Hearing her sing and playing behind and with her make you catch your breath and re-discover a song which you’ve played so many times before. Sophisticated Lady, indeed.”
Uli Kempendorff, ICE, January 1st, 2016

«Hier singen die Liebe und der Schmerz, sie klingen wahr und man glaubt ihnen, dass sie sich behaupten können im Gerumpel unserer Zeit.»
Francesco Wilking

„Speak Low, Strange Fruit, Ain’t got no, i got life, Don’t Explain, Gloomy Sunday,
Slow Hot Wind und Moon River, hier wird nichts ausgelassen.und trotzdem
klingen alle Songs, als hörte man sie zum ersten Mal.“   
CONCERTO 1/2016

“I haven’t heard anything this impressive in a while. This music projects a musical attitude, to whose clarity and take-no-prisoners approach I bow reverently. It’s already one of the best vocal recordings of this young year.”
Volker Dobberstein, JAZZPODIUM 3/16

„Darf man als privilegierte weisse Europäerin einen Song singen, der eine Anklage gegen die rassistische Lynchjustiz in den USA ist? Wenn man hört, wie Lucia Cadotsch «Strange Fruit» interpretiert, kann die Antwort nur Ja lauten. (…)
Lucia Cadotsch scheint keine Angst davor zu haben, mit berühmten Vorbildern verglichen zu werden – so evoziert sie neben Holiday auf ihrem Album «Speak Low» Nina Simone als weitere wichtige Inspirationsquelle. (…) Mit dem Tenorsaxofonisten Otis Sandsjö und dem Bassisten Petter Eldh hat Cadotsch für jeden Song eine spezifische und doch flexible Herangehensweise erarbeitet, die in jedem Fall klangliche Extravaganzen mit starker emotionaler Wirkung beinhaltet – mal werden die Basssaiten aufs Griffbrett gepeitscht, mal klingt das Saxofon so, als werde es richtiggehend stranguliert. In diesem Kontext entfaltet die lyrisch-kraftvolle Stimme von Lucia Cadotsch einen sinnlichen Zauber ohne Zuckerguss.“
Tom Gsteiger, DER BUND (CH), 17.03.2016

„Irritierend und bezaubernd. (…) Ihre Auftritte sind beeindrucken. Unspektakulär im gestischen Gebaren steht Lucia Cadotsch in kühler Eleganz auf der Bühne. Doch sobald sie zu singen beginnt, breiten sich Energien aus, die Räume öffnen. Etwas Unfassbares schwingt mit in der warmen Alt-Stimme der 31-jährigen Zürcherin, die seit Jahren in Berlin lebt. (…)“
Frank von Niederhäusern, Kulturtipp

„Lucia Cadotsch hat eine selten schöne Stimme. Auf „SPEAK LOW“ malt sie damit neue Bilder alter Lieder, von Jazz-Standards wie Moon River bis zum todtraurigen Gloomy Sunday. Mit Petter Eldh (Kontrabass) und Otis Sandsjö (Tenorsaxophon) zelebriert sie die Kunst des Einfachen. So gelingen tief berührende, bitterernste Interpretationen, die keine Erwartung an das bekannte Material bedienen. Highlite ist die Version von Strange Fruit, die dem Song über Lynchmorde die Wut nimmt – und verstörenden Trost gibt.“
asa, Mittelbayrische, 05.03.2016

„Schon mit den ersten, jeweils um sehr packende Zirkularfiguren aus Otis Sandsjös Tenorsaxophon gewickelten Songs entwickelt diese Platte eine enorme Spannung. (…) Obwohl die Mittel bewusst auf Stimme, Sax und Kontrabass reduziert wurden, erkundet das schwedisch-schweizer Trio Jazz-Standards zerstörungsfrei und wirklich neu. Dabei geht es nicht um Dekonstruktion, sondern um „acoustic retro-futurism“, will sagen, um die Transformation der alten vibes in (komplett eletronik-freie) Zukunftsideen.
Hört wie Petter Eldh aus der Mitte von Strange Fruit seine Kontrabass-Schläge erst in eine liebliche Melodie und dann zu einem an Intensität kaum noch zu toppenden Solo führt und verfallt wie ich dieser Platte. „
Karsten Zimalla, WESTZEIT 3/2016

„Dem All American Songbook neue Seiten abtrotzen wollen viele – gelingen tut dies indessen nur wenigen, suchen doch die meisten Sänger durch Interpretation der Standards ihre persönliche Stimme. Welch Glück, wenn man wie Lucia Cadotsch bereits zur eigenen musikalischen Sprache gefunden hat, bevor man sich an der Interpretation versucht! Mit Projekten wie Schneeweis + Rosenrot oder Yellow Bird sang sich die 1984 geborene Schweizerin schon in so manches jazzaffine Herz, bevor sie mit Speak Low erstmals unter eigenem Namen veröffentlicht. Ohne Harmonieinstrument und Schlagwerk kreiert die Vokalistin mit Petter Eldh am Kontrabass und Otis Sandsjö am Tenorsaxofon radikale, nachgerade sperrige Arrangements, die die nackte Essenz der sich größtenteils aus dem Repertoire von Billie Holiday speisenden Stücke enthüllen. Ob Henry Mancinis „Slow Hot Wind“, Kurt Weills „Speak Low” oder die Hungaro-Selbstmordhymne „Gloomy Sunday”, die man so und nicht anders bei der eigenen Beerdigung gespielt wissen möchte: Was das Terzett hier innerhalb von nur drei Tagen in einer entlegenen Ecke Polens auf Band gespielt hat, ist kein gemütlicher Sonntagsbrunchjazz, sondern roh, grobkörnig und tut stellenweise weh. Neben dem klappengeräuschdominierten Spiel Sandsjös wird der Albumcharakter durch ein beständig Repetitives bestimmt, eine Art analogen Loop, dessen hypnotische Wirkung im spätnächtlichen Club zwar intensiver als im heimischen Wohnzimmer ausfällt, doch auch hier den Zuhörer völlig zu bannen weiß. Zum Beispiel mit dem im Grunde uncoverbaren, in seiner Kompromisslosigkeit an  Cassandra Wilsons New Moon Daughter erinnernden „Strange Fruit“, nach welchem erst Nina Simones zart-versöhnlich daherkommendes Hair-Medley „Ain’t Got No, I Got Life“ zu besänftigen versteht. Ein weiterer Favorit auf dieser Platte voller Lieblingslieder ist „Deep Song“, der auch einen passenden Albumtitel abgegeben hätte, tief, wie die Stücke gehen.“
JAZZTHETIK

„Eine ganz und gar ungewöhnliche und brilliante Interpretation berühmter Jazzstandards.“
jn, Kulturnews 3/2016

„Eine Stimme, die zum intensiven Zuhören zwingt.
Es gehört schon Mut dazu, Standards wie „Speak Low“, „Willow Weep For Me“, „Gloomy Sunday“ und „Moon River“ in ein ganz neues Gewand zu kleiden, abweichend von allen gewohnten, auch lieb gewonnen Interpretationen durch die Heroen und Heroinen des Jazz-Zeitalters. (…) Lucia gelingt auf ihre persönliche Weise „Strange Fruit“ nicht minder anrührend zu singen als Lady Day und braucht sich auch vor keiner der rund hundert anderen „Speak Low“ -Versionen zu verstecken. Sie hat ihren ganz eigenen Stil gefunden.“
Dietrich Schlegel, JAZZPODIUM 3/16

„Reduziert aufs Maximum.“
Annina Salis, Kulturtipp CH 5/16

„Seit ich Lucia kenne, ist sie stets auf der Suche. So hat sie jetzt (nach Schneeweiss & Rosenrot, Yellow Bird, Liun & The Sience Fiction Band) mit SPEAK LOW eine weitere musikalische Welt geschaffen, in der sie so befreit, direkt und stolz singt, wie nie zuvor.
SPEAK LOW. Große, alte Songs mit Freude und Ernsthaftigkeit und von abenteuerlichem Sound durchtränkt. Leise und filigran, sophisticated aber voller Energie. So bereichern die 3 die lange und unendlich bunte Jazzgeschichte, indem sie ihre Tradition im eigentlichen und besten Sinne weitertragen. Go, Speak Low!“
Philipp Gropper, Berlin, 22. November 2015

„Als Erstes denk ich an Lucias schöne warme Stimme und ihre ungewöhnliche supergenaue Phrasierung, die den Klang und die Farbe jedes Vokals perfekt formt. Es scheint nichts dem Zufall überlassen und trotzdem ist es so wunderbar frei. Sie hat diesen beobachtenden und abstrahierenden Blick von außen und gleichzeitig ist immer direkt die Emotion zu spüren, die hinter dem Text steht, wovon auch immer sie erzählt. Als ob sie ihre eigene Geschichte erzählen würde.“
Kathrin Pechlof, Berlin, 11. November 2015

„SPEAK LOW ist vom Repertoire her eine Wdmung an Billie Holiday, hat aber so viel eigenständiges Klang- und Gestaltungsgefühl, dass man das Vorbild bestenfalls ahnt.“
Ralf Dombrowski, AUDIO 4/2016

„SPEAK LOW, der Titel passt wunderbar zu diesem Trio, in dem sie Traditionals bezaubernd undaufdringlich in die eigene leise Sprache überträgt. Bassist Petter Eldh spricht von einer Explosion aus Ideen, was zeigt, wie viel dahintersteckt: eine Klangästhetik, die auf der Erfahrung mit elektronischer Musik aufbaut. Diese schwingt stets mit – reduziert aufs Maximum.“
Annina Salis, Kulturtipp CH 5/16

„Balladesk wie lebhaft, dunkel wie tastend, intro- wie extrovertiert. Erstaunlich!“
Glitterhouse, Magazin

„Med «Speak Low» har Lucia Cadotsch, Petter Eldh og Otis Sandsjö levert en strålende plate, som hele festival- og klubb-Europa bør ta imot med åpne armer. De hyller Billie Holiday på en måte som jeg er overbevist om at Holiday selv ville likt. Kanskje sitter hun og nikker og smiler i himmelens jam session når hun hører denne innspillingen av noen av hennes signaturmelodier. (…) De leverer noe av det vakreste og mest inderlige innenfor jazzen man kan ønske seg. Praktfullt fra start til mål, og nok en 2016-favoritt!“
Jan Granlie Salt-Peanuts